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Schlosskomödie

SCHON WIEDER SONNTAG

Bob Larbey


Deutsch von Ursula Lyn und Ayla Albert

Premiere: 19.07.2020

Schloss Porcia, Spittal/Drau

Alt werden ist nichts für Feiglinge! Für Cooper und Aylott, die beiden alten Haudegen, ist das Leben im Altersheim ein ständiger Kampf auf einem Rugbyfeld. „Letzten Sommer haben wir ein Fluchtkomitee gegründet, Aylott und ich. Die Idee war, in der Küche eine riesige Porridgeexplosion zu verursachen, sodass Aylott und ich uns, als Nonnen verkleidet, in die Schweiz absetzen könnten…“ Und die beiden Herren räsonieren den lieben langen Tag über alles, was Leben ist und was lebendig bleibt oder auch nicht. „Wann wird man zu einem alten Lüstling? Man redet von einem jungen Liebhaber, einem Mann im gefährlichen Alter und eines Tages dann von einem alten Lüstling. Als ob alt und Lüstling Synonyme wären.“ …und die junge Pflegerin, die ein großes Herz hat, lächelt dazu. Eine berührende Geschichte vom Altwerden, von nie ersterbenden Gefühlen, einer Männerfreundschaft, von Humor und Disziplin – und all das erzählt mit unsäglich trockenem, beißend witzigem britischen Humor.

BESETZUNG

Mit:Ayla Antheunisse, Günter Gräfenberg, Sonja Kreibich, Günter Lieder, Ingo Paulick, Sascia Ronzoni

Regie:Leila Müller

Assistenz:Johanna Ortner, Sara Rauter

Bühne:Nina Ball

Kostüm:Constanza Meza-Lopehandia

Bob Larbey

Robert Edward Larbey wurde am 24. Juni 1934 in London geboren. Bereits in der Grundschule lernte er John Gilbert Esmonde kennen. Die beiden wurden Freunde und ein Team, das ein Leben lang halten und den Briten einige ihrer beliebtesten Fernsehserien und -sitcoms bescheren sollte. Besser bekannt als „Esmonde and Larbey“ schrieben sie in den 70er und 80er Jahren die Drehbücher zu Publikumslieblingen wie „Please, Sir!“ und „The Good Life“.

Doch auch allein schrieb Larbey und so auch für die Bühne:

Schon wieder Sonntag wurde 1985 uraufgeführt und seitdem in über 40 Inszenierungen an diversen Bühnen gespielt. Die Inszenierung von Helmuth Lohner in den Kammerspielen des Theaters in der Josefstadt mit Otto Schenk und Harald Serafin war ein großer Erfolg und avancierte zum Publikumsliebling – durch mehrere Spielzeiten.

Larbey starb am 31. März 2014 ebenfalls in London.

Quellen:

https://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/10745110/Bob-Larbey-obituary.html

https://www.theguardian.com/tv-and-radio/2014/apr/06/bob-larbey

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MAX PEIFFER WATENPHUL

M.P.W. war ein stiller Einzelgänger seiner Zeit. Er fand frühzeitig künstlerische Anerkennung, nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und war mehrfach an Kunstschulen tätig. Er erhielt Preise und Auszeichnungen und sein künstlerischer Weg schien äußerlich und innerlich gesichert, als sein Lebensgang unter nationalsozialistischer Herrschaft 1937 jäh unterbrochen wurde. Seine Malerei galt als „entartet“, seine Werke in Museen wurden beschlagnahmt.

Nach Jahren der Zufluchtssuche und des Kampfes um das Überleben, kam er schließlich nach Salzburg und konnte dort ab 1943 eine Lehrtätigkeit ausüben. „Er brachte den jungen Künstlern nicht nur Malerisches bei, sondern Menschliches, Moralisches, die Ethik des Künstlers, dem es nicht um vordergründige Ästhetik, sondern um die Wahrheit in der Kunst geht“. (Frau Prof. Bäumer)

M.W.P. war ein leidenschaftlicher und sensibler Künstler und sein Ziel war es, reine Schönheit zu verwirklichen und den Betrachter nicht mit Problemen zu konfrontieren. Dies offenbart sich in den feinfühlig aufgebauten Blumenstillleben ganz besonders. Das beherrschende Thema seiner Kunst jedoch war die mediterrane Welt. Die südlichen Landschaften und Städtekompositionen sind das großartigste jemals von einem nordischen Künstler Geschaffene, dessen Zauber man sich nicht entziehen kann.

Text: Wilhelm Weiß

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Juli

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