Unsere Stücke
In unserer 65. Spielzeit schicken wir 5 sehr unterschiedliche Komödien auf die Suche nach der Wirklichkeit. Das Ziel dabei: GEMEINSAM LACHEN
Mehr dazu





„Wie wirklich
ist die
Wirklichkeit?“
Florian Eisner
„Wie wirklich
ist die
Wirklichkeit?“
Wie ist das eigentlich mit der Wirklichkeit? Wenn jemand auf der Bühne eine Emotion „spielt“, ist das dann echtes Gefühl oder bloße Behauptung? Der beeindruckende, in Villach geborene Philosoph und Kommunikationsforscher Paul Watzlawick hat 1976 in seinem Buch „Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ die spannende These aufgestellt, dass jeder Mensch in einer etwas anderen Wirklichkeit lebt. Wenn Sie also, liebes Publikum, lachen, berührt sind oder staunen über das, was in einem unserer Stücke passiert, ist das dann Ihre Wirklichkeit oder die unsere?
Das Theater war schon immer ein Ort, an dem die Realität mit den Mitteln der Kunst überprüft wurde: Ist denn das zu glauben, was ich da sehe? Würde ich mich auch so verhalten? Ist das gerade wirklich geschehen? Dabei müssen wir uns darauf verlassen, dass das, was auf der Bühne passiert, für die Dauer einer Vorstellung eben die Wirklichkeit ist. Vielleicht gibt es deshalb so viele Stücke, in denen die Figuren lügen, dass sich die Balken biegen…
Andererseits ist die Wirklichkeit des Alltags im Augenblick ja auch nicht so ganz vertrauenswürdig: Was ist denn genau der Unterschied zwischen Lügen und „alternativen Fakten“? Zwischen „fake news“ und Propaganda? Ist es also vielleicht gerade umgekehrt und das Theater ist der letzte Ort, an dem man überhaupt noch etwas glauben kann, weil sich das Geschehen live und direkt vor unseren Augen abspielt?
Am besten wird es auf jeden Fall sein, Sie begleiten unsere Figuren auf ihrer Suche nach der Wirklichkeit höchstpersönlich in unsere Jubiläumssaison, in die 65. Spielzeit:
George Feydeaus Stück „Der Gefoppte“ stand schon bei der Gründung der Komödienspiele 1961 in der Bearbeitung von Herbert Wochinz und H.C. Artmann auf dem Spielplan. Hier lässt ein Netz aus Lügen und Leidenschaften die Figuren an der Wirklichkeit der Liebe (ver-)zweifeln. Während die Kriminalkomödie „Halbpension mit Leiche“ der Wirklichkeit mit detektivischen Mitteln zu Leibe rückt, zeigt die 2014 sehr erfolgreich verfilmte Tragikomödie „Honig im Kopf“ auf berührende Art und Weise, wie eine durch das Alter beeinträchtige Wahrnehmung der Wirklichkeit durch Wagemut und Liebe wieder zurechtgerückt werden kann. Unsere „Bremer Stadtmusikanten“ widmen sich ganz der Wirklichkeit des Märchens und die Uraufführung „Doppelt gemoppelt“, die den Österreichischen Komödienpreis Porcia 2025 gewonnen hat, hält unserer heutigen, selbstoptimierten Wirklichkeit im Theater in den Probebühnen den Spiegel vor.
Und was ist der beste Beweis dafür, dass Sie sich in der wirklichen Wirklichkeit befinden? Richtig: Wenn wir GEMEINSAM LACHEN!

In unserer 65. Spielzeit schicken wir 5 sehr unterschiedliche Komödien auf die Suche nach der Wirklichkeit. Das Ziel dabei: GEMEINSAM LACHEN
Mehr dazu
Wir lieben Komödien! Wir nehmen nichts so ernst wie die Komödie! Ja, wir können gar nicht genug davon bekommen! Daher vergeben wir 2026 erneut den Österreichischen Komödienpreis Porcia! Einreichungen sind noch bis zum 31. März möglich!!!
Mehr dazu
Auch 2026 findet sie wieder statt: die Playstation Porcia. Und zwar von 3. – 7.8.2026, Anmeldung unter: playstation@ensemble-porcia.at. Wir wünschen jetzt schon ganz viel Spielfreude!
Mehr dazu